TomTom ködert Einsteiger

Dienstag, 13. April 2010

Im letzten Jahr wurden laut Branchenverband Bitkom rund 4,2 Millionen Navigationsgeräte in Deutschland verkauft. Weniger als 2008, deshalb sprechen Experten schon von einer Übersättigung des Marktes. Dennoch haben immer noch nicht alle Autofahrer einen elektronischen Lotsen. Genau diese Zielgruppe spricht TomTom mit seinem neuen Start²-Einsteigernavigationsgerät an.

Gehören Sie auch zu den Autofahrern die sich noch mit einer Karte abmühen müssen? Oder haben Sie vielleicht Vorbehalte gegenüber der neuen Technik, etwa das die Bedienung am Ende doch zu kompliziert ist und das Sie mit Ihrer Karte schneller gewesen wären? Dann ist das TomTom Start² vielleicht genau das richtige Navigationsgerät für Sie.

Laut Hersteller soll es das navigieren einfacher und sicherer machen. Das Gerät verfügt über ein 3,5 Zoll großes Display und wiegt nur 128 Gramm. Auch das Kartenmaterial ist umfangreich. So sind neben Deutschland noch die Straßendaten von 18 weiteren europäischen Ländern, z.B. von Österreich, der Schweiz, von Italien oder den Niederlanden, enthalten. Zusäztlich ist das Start² mit einem Fahrspurassistenten, einer TMC-Antenne und dem IQ Routes System ausgestattet. Auf Komfort müssen sie also auch bei diesem Einsteiger Gerät nicht verzichten.

Das Gerät ist seit April im Handel und kostete um die 119 Euro. Falls Sie doch lieber ein anderes Modell bevorzugen, schauen Sie auf unsere Homepage navigationssystem.com vorbei.

Navi Funktionen im Test- Teil 2

Dienstag, 6. April 2010

Der Fahrspurassistent hat seine Nützlichkeit schon bewiesen. Aber wie sieht es mit den anderen neuen Funktionen der elektronischen Lotsen aus? Sind sie alle sinnvoll und für jeden Autofahrer unverzichtbar? In unserer wöchentlichen Serie nehmen wir die verschiedenen Zusatzfunktionen genau unter die Lupe. Heute: Stauwarner wie TMC/TMCpro FM

Gerade ist das Osterwochenende vorbei und viele von uns können noch über die Staus auf den Autobahnen berichten. So ein unfreiwilliger Halt kann ja ganz nett sein. Bei schönem Wetter können wir uns die Beine vertreten und mit dem Fahrzeugnachbarn ins Gespräch kommen. Manche Menschen kommen dabei auf noch ganz andere Ideen- wie im Film Superstau von 1991.

Aber irgendwann finden wir Staus nur noch nervig. Um erst in gar keinen mehr zu geraten, gibt es das das TMC oder TMC pro FM. Staumeldungen werden für uns nicht hörbar über UKW-Signale in digitaler Form gesendet. Navigationsgeräte können diese Daten aufnehmen und weiterverarbeiten. Bei Verkehrsstörungen kann das Gerät dann die Route ändern und den Stau umfahren.

Aber warum nicht einfach den Stau, wie bisher in den Verkehrsnachrichten hören? Um sich per Radio zu informieren, muss dieses auch zu den entsprechenden Zeiten eingeschalten werden. Beim TMC System ist das nicht der Fall. Das Navi hört immer zu. Auch müssen Sie nicht den Atlas raus kramen und eine neue Strecke raussuchen. Das macht das Navi selbstständig und Sie sparen Zeit und Nerven.

Laut ADAC werten viele Navigationsgeräte diese Informationen aber falsch aus. Kleine Verkehrsstörungen werden schnell zu einer Vollsperrung und viele Fahrer werden von ihren elektronischen Lotsen auf andere Straßen geleitet. Diese Routen sind dann aber oftmals nicht für einen derartigen Ansturm angelegt und es kommt zu neuen Verkehrsstörungen. Also am besten je nach Störungsart entscheiden ob eine neue Route gewählt werden soll.

Das TMCpro Fm Stauwarnsystem ist im Gegensatz zum herkömmlichen TMC kostenpflichtig und wird seit 2004 angeboten. Beide Systeme werden von allen Herstellern, wie etwa Garmin, Tomtom, Navigion, Becker oder Falk angeboten.